Mittwoch, 9. Januar 2019

09. JANUAR 2019

Nach in der Nacht gehörter "Dawn" ist nun der "Ocean" von ELOY fällig. Schöne fantastische Story, kleines beeindruckendes Textbeispiel:
"Transcendental Forces Penetrate The Planet We Call Earth"
Dickes Kompliment an den Verfasser der kompletten lyrics Jürgen Rosenthal.
"Divine Possibility To Overcome EVIL" und dann muss man miterleben "What Man Did".
Man kann schon ahnen, dass das nicht unbedingt was Tolles sein muss, was der Mensch bzw die Menschheit meinte, tun zu müssen.
"You Are Born Into Your Violence
And You Live Against Superior Truth.
You're Born To Live The Ignorance
And You're Proud To Kill Your Spiritual Youth"
Mir fallen spontan Namen von ganz bekannten Leuten ein. So denke ich an …, ach nee, behalte ich für mich, will ja keine politische Diskussionen lostreten. Es gibt schon genug Lawinenverursacher in unserer ach so schönen Welt. Wer mich kennt, weiß sowieso, wen ich alles meine. Jedenfalls hauen dann bei Rosenthal (ihm sei gedankt dafür) Emnsaut, Gomah, Ebvap und Aschmunadai gewaltig dazwischen. Sind ja schließlich die Geniusse der Sphären, und die müssen im Lauf der Jahrtausende per Bestimmung in Aktion treten.

So, bei der ganzen Laberei hätte ich fast vergessen, zu erwähnen, dass "Ocean" als Gesamtwerk zu den stärkeren Arbeiten zählt. Nette Kleinigkeit am Rande ist ein Hinweis unter den Cover-Informations, der da lautet: "P.S. Alle lästigen Nebengeräusche sind pure Absicht." Schön auch die allerletzte Zeile: "Love To All Of You!"

Als ehemaliger Kunststudent und immer noch aktiver Künstler - ja, ist wirklich so, wer will kann sich gerne meine auf meiner Homepage begonnene Galerie anschauen (ist noch nicht viel zu sehen, aber im Werden) - interessiere ich mich natürlich ganz doll (sagt man das so, oder ess datt nur he bei uss in Kölle esu?) für das über die Cover transportierte Art-Work. Ich bin ein großer Fan des Surrealismus, aber die Umsetzung des Themas von Wojtek Siudmak sagt mit wenig zu. Geschmackssache halt.
Und nach einer so intensiven Betrachtung von "Ocean" bleibt mir keine Wahl: Ich muss "Dawn" nochmal anhören, bei der Nachtsession war ich zu müde gewesen.

"Dawn" jetzt noch drei Mal gehört. Es bleibt dabei, "Ocean" bleibt in der Rangfolge vorne. Was mich bei "Dawn" ein wenig stört ist das Mellotron, das auf der A-Seite in den letzten sechs Minuten ein wenig zu dominant wird.

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